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Die aktuelle Situation
Innovationen oder Ersatzinvestitionen, die die Wettbewerbsfähigkeit der dominikanischen Wirtschaft verbessern könnten, werden daher weitgehend ausbleiben. Dies wäre aber dringend notwendig, da es durch den Beitritt der dominikanischen Republik zur einer Freihandelszone mit den Nachbarländern zu einer Verschärfung der Wettbewerbssituation kommt. Einige Unternehmen haben bereits ihre Konsequezen gezogen und ihre Betriebe geschlossen. Insgesamt sind die Steuereinnahmen eingebrochen. Die Steuereinnahmen aus dem Import von Kraftfahrzeugen beispielsweise, betrugen in den ersten neun Monaten des letzten Jahres noch etwa 9 Mrd. Pesos, diese Jahr konnte im gleichen Zeitraum nur noch gut 1 Mrd. Pesos erlöst werden. Dies hat zu der skuril anmutenden Situation geführt, das von den für das nächste Jahr vorgesehenen Staatsausgaben in Höhe von 150 Mrd. Pesos nur 80 Mrd. durch Einnahmen gedeckt sind. Das Haushaltsloch von 70 Mrd. Pesos müsste durch weitere Schuldenaufnahme aufgefüllt werden. Dabei müssen bereits jetzt knapp 45% der Staatsausgaben für den Schuldendienst aufgewendet werden. Eine Schuldenspirale ist entstanden, aus der im Moment kein Ausweg erkennbar ist. Die dominikanische Republik verfügt über drei wichtige Einnahmequellen, über die Devisen generiert werden:
Der Tourismus hat inzwischen wieder deutlich angezogen, trotzdem sind die Einnahmen daraus noch rückläufig. Die Ausgaben pro Tourist sind zurückgegangen, weil das Land - bedingt durch die Abwertung - momentan so billig ist, dass unsere Gäste einfach weniger ausgeben, obwohl mehr kommen. Spätestens aber wenn sich in Deutschland rumspricht, das es jetzt bei uns so günstig wie in Thailand ist, wird der Tourismus wieder stark anziehen und diesen Effekt der günstigen Preise ausgleichen. Die Einnahmen aus den Überweisungen der im Ausland lebenden Dominikaner nimmt ständig zu. Viele Dominikaner versuchen täglich mit einem Boot vorzugsweise illegal nach Puerto Rico auszureisen, um dort besser bezahlte Arbeit aufzunehmen. Wenn es ihnen gelingt, schicken sie durchschnittlich etwa 25-30% ihrer Einkünfte zu ihren Familien. Hier kann man von einer jährlichen Steigerung zwischen 10-15% der Deviseneinnahmen ausgehen. Die Situation in den Freihandelszonen hat sich dagegen
verschlechtert. Bedingt durch Stromausfälle, BankenkriseVon der Bankenkrise sind z.Zt. drei Banken betroffen. Der Zusammenbruch der Baninter hat einen Schuldenberg
von 60 Mrd. Pesos hinterlassen. Als Die Bancredito wurde im Juli von der Gruppe Jimenes übernommen,
inwieweit hier noch Ansprüche Die Banco Mercantil wurde von einer ausländischen Bank übernommen, die sich für den Fall von Kreditausfällen Sicherheitsgarantien von der B.C. hat geben lassen. Anderenfalls wäre ein Verkauf nicht zustande gekommen. Möglicherweise geht es hier um einen Betrag von 20 Mrd. Pesos, denn die Gesamtverbindlichkeiten aus der Bankenkrise werden von der B.C. auf insgesamt 80 Mrd.Pesos geschätzt. Allein aus der Bankenkrise werden somit bei 30% Zinsen jährlich 24 Mrd. Pesos an Zinszahlungen fällig; ein Betrag, der in dieser Höhe nicht aus der Wirtschaftsleistung des Landes finanzierbar ist. Lesen sie hier weiter:
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