Reisebericht Dominikanische Republik - Halbinsel Samana - 2002


Von Familie Wolf - veröffentlicht am 24.06.02.

Nachdem wir im letzten Jahr einen sehr schönen Urlaub in der Dominikanischen Republik verbrachten, waren wir jetzt ein zweites Mal da.

Von Frankfurt/Main sind wir mit der Condor nach Puerto Plata geflogen und haben dort unser Mietauto in Empfang genommen. Wir wollten dieses Mal die Freiheit genießen, zu bleiben wo es uns gefällt und mit dem "eigenen" Auto Land und Leute kennen lernen. Obwohl wir jetzt schon im Rentenalter sind (61 und 64 Jahre), hat uns die Reise keine Probleme bereitet und wir haben sehr viel Schönes erlebt - ohne die Planung eines Reiseunternehmens und fernab der All-inclusive-Anlagen.

Über Internet haben wir uns vorab nach Autovermietern umgesehen und mussten feststellen, dass alle nationalen und internationalen Anbieter sehr teuer waren. Wir fanden dann doch noch einen Anbieter, der sich deutlich im Preis nach unten absetzte und haben mit Kobi-Rent - André Kobilke - viel Glück gehabt. Herr Kobilke ist Deutscher, lebt in Sosua, vermietet hier seine Autos und ebenso auch Ferienunterkünfte. Herr Kobilke ist zu erreichen über kobilke@gmx.net oder Tel. 001809- 8480883. Die Internetadresse lautet: http://www.urlaub-dominikanische.de Herr Kobilke hat uns mit dem Mietauto am Flughafen abgeholt. Nicht zu übersehen stand er da mit unserem Namensschild. Wir sind dann mit ihm nach Sosua gefahren und haben in seinem Privathaus bei einem herrlichen Getränk alle Formalitäten erledigt.

Nachdem wir unser schönes Auto übernommen hatten, ging unsere Reise los. Unser Ziel war die Halbinsel Samana, Entfernung ca. 220 km von Puerto Plata. Wir passierten Cabarete, das bekannte Windsurferparadies, und fuhren entlang der "Costa de Ambar" (Bernsteinküste), einer einmaligen Landschaft mit wunderbaren Ausblicken auf das Meer, vorbei an Rio San Juan, Cabrera, Nagua und natürlich kilometerlangen weißen Sandstränden auf dem Weg nach Sánchez zum Beginn der Halbinsel Samana.

Am Ortsende von Sánchez verließen wir die Hauptstraße und fuhren links ab ( Wegweiser) über die Berge zur Nordküste der Halbinsel. Es ist eine gute, jedoch streckenweise steile und kurvige Straße nach Las Terrenas. Man sollte ab und zu anhalten, um die bezaubernde Hügellandschaft und die tollen Ausblicke über die Palmenwälder an die Nordküste zu genießen.

Nachdem wir die Hauptstraße (Calle Principale) von Las Terrenas durchfahren hatten - Vorsicht, die Straße hat viele Holperschwellen -, bogen wir vor dem Straßenschild El Portillo (das ist der kleine Flughafen von Samana) nach links ab. Es ist ein etwas abenteuerlicher Sandweg, also langsam zu befahren, jedoch die Ausblicke auf den Strand und das Meer entschädigen dafür. Nach ca. 800 m erreichten wir unser kleines Paradies: Residence "Playa Colibri" (E-mail: COLIBRI@codetel.net.do, Tel. 001809-240-6434, Fax 001809-240-6917). Wir hatten diese Apartmentanlage im Jahr vorher entdeckt.

Damals fuhren wir vom Flughafen Punta Cana mit Taxi, Bus und Fähre und erreichten auf wirklich abenteuerlichen Wegen die Halbinsel Samana. In vier Wochen hatten wir jede Woche eine andere Unterkunft. Im Playa Colibri verbrachten wir die letzte Woche und nach Ende dieses Urlaubs war uns klar geworden: hier wollten wir noch einmal hin und das für drei Wochen. Wir haben uns hier wieder sehr wohlgefühlt. Alle Apartments (es gibt verschiedene Größen) sind sehr geräumig, sauber, haben große Terrassen, alle mit Blick zum Meer, Reinigungsservice zweimal in der Woche inbegriffen. Im tropischen, sehr gepflegten Garten befindet sich ein großer Swimmingpool mit Jacuzzi. Verständigungsschwierigkeiten gibt es nicht, 6 Sprachen werden gesprochen. "Imke" - eine Holländerin ist die Seele der Anlage. Sie hilft, wo Hilfe gebraucht wird und hat jede Menge guter Tipps. "Rocco" ist ihr Lebensgefährte und Bauherr dieser Anlage. Er ist ein sehr netter Italiener. Zur Anlage gehört ein Strandrestaurant.

Wer gerne selbst kocht, hat keine Probleme mit dem Einkaufen. In Las Terrenas gibt es zwei gute Supermärkte, Gemüse und Obst kauft man am besten auf der Straße. Händler sind überall, zwei Bäcker, ein französischer Metzger hat bestes Fleisch und Fisch bekommt man auch, am besten direkt bei den Fischern am Strand in Richtung "Playa Colibri" (ab 11.00 Uhr), wenn sie gerade mit ihren Fängen zurückkommen. Da ist eine tolle Atmosphäre! Selbstverständlich organisieren Imke und ihre Mitarbeiterinnen auch die Taxifahrt vom Flughafen Puerto Plata oder auch Santo Domingo für die Gäste, die sich nicht trauen mit dem Mietwagen zu fahren. Es besteht auch die Möglichkeit, vom kleinen Flughafen El Portillo mit Kleinflugzeugen (Linie oder Charter) zu den größeren Flughäfen im Land zu fliegen. Im letzten Jahr sind wir von hier mit einer Viersitzer-Maschine nach Punta Cana geflogen (Flugzeit 1 Stunde). Es war ein unvergessliches Erlebnis und nicht einmal sehr teuer.

In diesem Urlaub haben wir lange Strandwanderungen unternommen, die bekannten Traumstrände sind ja in der Nähe: die Playa Bonita, daran anschließend der endlose, wunderschöne Strand Playa Cozón. Wer kein Auto hat, lässt sich preiswert mit den Motoconchos hinfahren. Das sind umgebaute Mofas und es macht damit viel Spaß! Die Fahrer stehen überall, morgens schon ab 8.00 Uhr vor den Hotelanlagen.

Entlang der Strände findet man vereinzelt kleine Hütten, in denen man einfach, aber gut essen und natürlich auch etwas trinken kann. Man kann natürlich auch Kokosnüsse, die überall herum liegen, aufschlagen und die frische Kokosmilch trinken und das Fruchtfleisch essen.

Mit unserem Mietwagen haben wir die ganze Halbinsel erkundet und dabei auch andere herrliche Strände kennen gelernt. Von Las Terrenas fuhren wir zum Beispiel in Richtung Santa Bárbara de Samana (das ist die Inselhauptstadt). Gleich hinter der Stadtausfahrt beginnt die holperige Straße zum einsamen Strand von El Valle. Dieser Weg ist allerdings nur mit Jeep oder Motorrad zu empfehlen. Am Strand verbrachten wir schöne Stunden mit Schwimmen, Sonnenbaden und das Essen in der einfachen Holzhütte schmeckte wunderbar. Die Hähnchen für das dominikanische Reisgericht wurden frisch geschlachtet, gerade so wie sie gebraucht wurden.

Ein anderes Mal waren wir am sehr bekannten Playa Rincon. Man fährt ebenfalls über Santa Bárbara de Samana in Richtung Las Galeras. Einige Kilometer vor Las Galeras bogen wir links ab in eine beschilderte Straße Richtung Playa Rincon. Auch hier fuhren wir wieder durch eine sehr schöne Landschaft ca. 20 km zu diesem wirklich traumhaften Strand. Die letzten ca. 3 km waren jedoch in einem so schlechten Zustand, dass man rückblickend nur abraten kann, diesen Weg zu nehmen. Im Jahr zuvor fuhren wir mit dem Boot von Las Galeras aus zu diesem Strand, das war ideal. Über den Preis lässt sich reden und die beiden Bootsbegleiter warten, bis man wieder zurückfahren will. Am Ende der Bucht der Playa Rincon (die Boote fahren direkt dahin) haben wir den besten Fisch der Insel gegessen (nicht bei den Bambushütten, es ist das einfache gemauerte Haus!) Der Fisch war mariniert in einer köstlichen Sauce und so hat es auch geschmeckt. Hier kann man auch wunderbar schwimmen und viele Stunden verbringen.

In Las Galeras - etwas außerhalb - haben wir uns eine All-inclusive-Anlage angesehen: "Casa Marina Bay". Sie ist sehr schön gelegen und machte einen wirklich guten Eindruck.
In Las Galeras besichtigten wir auch eines der schönsten Hotels der Dominikanischen Republik: die "Villa Serena" (E-mail: vserena@codetel.net.do Tel. 001809-538-0000, Fax 001809-538-0009) - einfach traumhaft.

Wir waren in "unserer" Anlage "Playa Colibri" sehr zufrieden; es ist so, wie wir es im Urlaub einfach gerne haben: ungezwungen, gepflegt, herrlicher Garten mit Pool, schöne Liegen unter Palmen und der Traumstrand direkt vor der Anlage (nur über den Sandweg), auch hier wieder Liegen direkt am Wasser. Der schönste Platz zum schwimmen ist die kleine Bucht ca. 200 m weiter nach links. Am Ende dieser Bucht ist auch ein Fußweg über den Hügel zur wunderschönen Playa Bonita.
Nach drei sehr erholsamen Wochen fuhren wir die schöne Küstenlandschaft zurück nach Sosua. Bei Herrn Kobilke haben wir unser Mietauto abgegeben und wurden wieder von seiner reizenden Frau mit einem köstlichen Getränk begrüßt. Danach fuhr er uns zum Flughafen Puerto Plata. Besser kann es gar nicht sein. Wir flogen zurück nach Frankfurt mit Condor, auch hier haben wir nur beste Erfahrungen gemacht. Der Service war einfach super. An diesen Urlaub denken wir gerne zurück!

 

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